{"id":11564,"date":"2025-09-14T13:15:20","date_gmt":"2025-09-14T11:15:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.feuerwehr-altmuenster.at\/HP\/?p=11564"},"modified":"2025-09-14T13:15:20","modified_gmt":"2025-09-14T11:15:20","slug":"einsatzuebung-busunfall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-altmuenster.at\/HP\/?p=11564","title":{"rendered":"Einsatz\u00fcbung Busunfall"},"content":{"rendered":"<p><strong>Feuerwehr stellt Katastrophenszenario realistisch nach<\/strong><\/p>\n<p>In Altm\u00fcnster fand am Wochenende eine gro\u00dfangelegte Pflichtbereichs\u00fcbung statt. Dabei wurde ein schwerer Busunfall am Grasberg mit zahlreichen Verletzten realistisch nachgestellt, um das Zusammenspiel von Feuerwehr und Rettungsdiensten zu trainieren.<\/p>\n<p>Die Ausbildner der Feuerwehr Altm\u00fcnster hatten eine komplexe Einsatzlage vorbereitet. Angenommen wurde ein Bus mit 25 Insassen, der nach einem Fahrfehler von der Bergstra\u00dfe abkam, einen entgegenkommenden PKW streifte und mit ihm den Hang hinabst\u00fcrzte. Der Bus kam auf dem Fahrzeug zu liegen und fing Feuer.<\/p>\n<p>Die \u00dcbung begann bereits am fr\u00fchen Vormittag im Sicherheitszentrum Altm\u00fcnster, wo die Statisten von einer Mitarbeiterin des Roten Kreuz mit realistischen Wunden \u201eversorgt\u201c wurden.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst r\u00fcckte das Rote Kreuz mit einem Gro\u00dfaufgebot an. Kurz darauf trafen die Feuerwehren Altm\u00fcnster, Neukirchen, Reindlm\u00fchl und Eben\/Nachdemsee ein. F\u00fcr die Bergungsarbeiten wurde zus\u00e4tzlich die Feuerwehr V\u00f6cklabruck mit dem Kran angefordert. Insgesamt standen 18 Feuerwehrfahrzeuge mit 76 Kr\u00e4ften sowie 7 Rettungswagen mit 20 Sanit\u00e4tern im Einsatz.<\/p>\n<p>Florian Gruber, der gemeinsam mit dem Ausbildnerteam die \u00dcbung plante, erkl\u00e4rte: \u201eDie Vorbereitung dauerte fast ein Jahr. Wir mussten ein Grundst\u00fcck am Grasberg organisieren, einen Bus beschaffen und 27 Statisten einbinden.\u201c Diese Statisten spielten ihre Rollen eindrucksvoll, schrien panisch um Hilfe und stellten Verletzungen realistisch dar. Unter ihnen befanden sich auch Kinder und eine Frau kurz vor der Entbindung.<\/p>\n<p>Die Einsatzleiter der Feuerwehr Altm\u00fcnster und des Roten Kreuzes behielten trotz der anspruchsvollen Lage den \u00dcberblick. Sie sorgten f\u00fcr klare Befehle und eine geordnete Abarbeitung des Szenarios. Feuerwehr Einsatzleiter Martin Halver fasste zusammen: \u201eDas Teamwork war hervorragend, obwohl nur wenige zuvor vom \u00dcbungsszenario wussten.\u201c<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst mussten die Verletzten gerettet und versorgt werden. Sanit\u00e4ter brachten sie in Sicherheit und behandelten sie professionell. Ein Statist berichtete danach: \u201eIch war \u00fcberrascht, wie schnell und routiniert die Helfer reagierten.\u201c Erst nachdem alle Opfer in Sicherheit waren, begannen die Bergungsarbeiten der Fahrzeuge, die gemeinsam mit der Feuerwehr V\u00f6cklabruck durchgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n<p>Bezirksrettungskommandant-Stellvertreter Stefan Benda betonte den Wert solcher \u00dcbungen: \u201eWir haben zum Gl\u00fcck selten solche Gro\u00dfschadensereignisse. Daher sind solche Themen wichtige Trainingsm\u00f6glichkeiten.\u201c Auch Christian Gruber, Kommandant der FF Altm\u00fcnster, unterstrich: \u201eDie hohe Zahl an Verletzten war eine Herausforderung, doch die Abl\u00e4ufe waren vorbildlich.\u201c<\/p>\n<p>Zahlreiche Zaung\u00e4ste verfolgten die \u00dcbung im abgesperrten Beobachtungsbereich. Unter ihnen befand sich auch B\u00fcrgermeister Martin Pelzer. Er lobte die Arbeit der Einsatzkr\u00e4fte ausdr\u00fccklich: \u201eIch bin stolz, dass wir vier Feuerwehren haben, die ein solches Szenario auf h\u00f6chstem Niveau meistern. In Altm\u00fcnster kann sich die Bev\u00f6lkerung sicher f\u00fchlen.\u201c<\/p>\n<p>Ein St\u00f6rfaktor war kurzzeitig ein Gaffer, der mit dem Handy Aufnahmen machte und den Einsatz behinderte. Auch dieses Detail verdeutlichte die Realit\u00e4t des Geschehens.<\/p>\n<p>Die Nachbesprechung fand am Gmundnerberg statt. Dort dankte die Feuerwehr allen Beteiligten \u2013 dem Roten Kreuz, der Firma Raffelsberger f\u00fcr den Transport des Busses, der Familie Gruber f\u00fcr die Bereitstellung des Grundst\u00fccks, der Firma Danner sowie den zahlreichen Statisten. Den kameradschaftlichen Ausklang bildete eine St\u00e4rkung im Gasthaus Urzn.<\/p>\n<p>Insgesamt zeigte die \u00dcbung eindrucksvoll, wie wichtig Vorbereitung und Zusammenarbeit im Ernstfall sind. Feuerwehr und Rettungsdienste demonstrierten, dass sie auch f\u00fcr schwierige Situationen bestens gewappnet sind.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Feuerwehr stellt Katastrophenszenario realistisch nach In Altm\u00fcnster fand am Wochenende eine gro\u00dfangelegte Pflichtbereichs\u00fcbung statt. 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