{"id":10035,"date":"2024-10-05T08:56:15","date_gmt":"2024-10-05T06:56:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.feuerwehr-altmuenster.at\/HP\/?p=10035"},"modified":"2024-10-05T08:56:15","modified_gmt":"2024-10-05T06:56:15","slug":"freitagsuebung-am-grasberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-altmuenster.at\/HP\/?p=10035","title":{"rendered":"Freitags\u00fcbung am Grasberg"},"content":{"rendered":"<p>Am Freitag 4.10.204, trotzten die Feuerwehrkameraden dem str\u00f6menden Regen, um eine \u00dcbung am Grasberg bei der Familie Kraler durchzuf\u00fchren. Das Haus liegt in einer exponierten Lage, was die \u00dcbung zu einer realistischen Herausforderung machte. Die \u00dcbung begann mit einem Alarmtext, der f\u00fcr die n\u00f6tige Dringlichkeit sorgte: \u201eBrand Wohnhaus mit unklarer Lage\u201c.<\/p>\n<p>Sofort machte sich der Einsatzleiter auf den Weg zur Lageerkundung und stellte fest, dass der Brand im Dachgeschoss ausgebrochen war \u2013 vermutlich im Bereich der Solaranlage. Die Situation war brenzlig: Drei Personen befanden sich auf dem Balkon und konnten aufgrund des Rauchs nicht mehr ins Haus zur\u00fcck. Eine weitere Person wurde vermisst und eine Person im Rollstuhl war im ersten Stock gefangen und musste evakuiert werden.<\/p>\n<p>Das Tankl\u00f6schfahrzeug (TLF) wurde schnell in Stellung gebracht. Der Atemschutztrupp begab sich sofort mit einer L\u00f6schleitung ins Haus, um die vermisste Person zu suchen. Parallel dazu starteten andere Einsatzkr\u00e4fte die Rettung der drei Personen vom Balkon mithilfe einer Steckleiter. Besonders herausfordernd war dabei der starke Rauch, der sich im gesamten Haus ausgebreitet hatte.<\/p>\n<p>Um die Situation weiter abzusichern, wurde auch die Hebeb\u00fchne in Position gebracht, um die Solaranlage auf dem Dach zu kontrollieren. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es sich nicht um eine Photovoltaikanlage handelte, was die Gefahrenlage auf diesem Bereich entsch\u00e4rfte.<\/p>\n<p>Nachdem alle f\u00fcnf Personen \u2013 inklusive der Person im Rollstuhl \u2013 gerettet und in Sicherheit waren, begann die Feuerwehr mit der Bel\u00fcftung des Hauses. Ziel war es, das Geb\u00e4ude rauchfrei zu machen, bevor der Einsatzleiter schlie\u00dflich per Funk \u201eBrand aus\u201c und \u201e\u00dcbungsziel erreicht\u201c melden konnte.<\/p>\n<p>Eine besondere Herausforderung bei diesem Geb\u00e4ude ist die enge Zufahrtsstra\u00dfe. Schon zwei Einsatzfahrzeuge blockieren die Stra\u00dfe, sodass das Aufstellen der Hebeb\u00fchne in der ersten Phase eines Einsatzes kaum m\u00f6glich ist. Es muss daher fr\u00fchzeitig geplant werden, die L\u00f6schleitungen von der oberhalb verlaufender Stra\u00dfe zum Haus zu legen.<\/p>\n<p>Die Familie Kraler hat diese \u00dcbung gro\u00dfz\u00fcgig unterst\u00fctzt und war selbst aktiv an der Durchf\u00fchrung beteiligt. Der Hausherr sagte nach der \u00dcbung: \u201eEs ist beruhigend zu wissen, dass unsere Feuerwehr so gut vorbereitet ist \u2013 gerade bei einem Haus wie unserem, das so schwer zug\u00e4nglich ist.\u201c<\/p>\n<p>Zum Abschluss wurden die 17 teilnehmenden Einsatzkr\u00e4fte von der Familie Kraler mit einer herzhaften \u201eKesselhoassen\u201c und Getr\u00e4nken versorgt, was f\u00fcr alle eine wohlverdiente St\u00e4rkung nach dem anspruchsvollen Einsatz darstellte.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitag 4.10.204, trotzten die Feuerwehrkameraden dem str\u00f6menden Regen, um eine \u00dcbung am Grasberg bei der Familie Kraler durchzuf\u00fchren. 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