Übungen

Übung Schloss Württemberg

Herrschaftliche Schlösser gibt es im Salzkammergut sehr viele. Die Räumlichkeiten und Gänge sind teilweise aufgrund der Größe der Gebäude sehr verwinkelt. Aus diesem Grund ist es für uns als Feuerwehr wichtig, bei diesen Gebäuden Übungen durchzuführen. So auch am 17.5.2013, in Gemeinschaft mit der FF Gmunden, im Schloss Württemberg in Altmünster.

Übungsannahme:

Ein Brand im 2. Stock des Schlosses, wobei sehr starke Rauchentwicklung in den Gängen vorzufinden ist. Vermisst werden 2 Personen, die bewusstlos sind. Erschwerend kommt dazu,  der starke Südwind, der eine erhebliche Gefahr für den angrenzenden Wald darstellt.

Übungsablauf:

Nach Alarmierung unserer Wehr -  Eintreffen der Mannschaft nach 4 Minuten am Einsatzort. Da der Zugang ins Gebäude auf 2 Seiten möglich ist, alarmiert Einsatzleiter Andreas Hummer die Kameraden der FF Gmunden. Binnen kürzester Zeit waren diese mit 8 Mann, Leiter und Tankwagen zur Stelle.

Im nördlichen Teil kam unsere Drehleiter in Stellung und bekämpft mittels Schnellangriff den Brand am Dach.

Mit 2 Atemschutztrupps (Altmünster und Gmunden),  wurde die Suche nach den Vermissten durch die Stiegenhäuser in den stark verrauchten – mittels Nebelmaschine verraucht -  2.Stock begonnen. Ausgestattet mit Gebäudeplänen wurden die „Opfer“ rasch gefunden und wieder über das Stiegenhaus geborgen.

Ein Trupp der FF Gmunden begann gleichzeitig den angrenzenden Wald zu löschen.

Nach etwa 1 Stunde konnte „Brand aus und Übungsziel erreicht“ gegeben werden.

Einhelliger Tenor der beiden Einsatzleiter Andreas Hummer und Max Hindinger: „Im Ernstfall, ist es immens wichtig, das Gebäude genau zu kennen. Speziell ist auch, dass sich immer wieder Schüler im Haus befinden. Gerade wenn so wie heute, die Gänge und die Räume stark verraucht sind. Das perfekte Zusammenspiel mit den Kameraden aus Gmunden hat bestens funktioniert“

Besten Dank für die Gebäudeverwaltung, die uns tatkräftig bei der Planung unterstützt hat, sowie an die Feuerwehr Gmunden für die super Zusammenarbeit.

An der Übung waren beteiligt:

FF Gmunden mit Drehleiter, Tankwagen und 8 Mann

FF Altmünster mit Drehleiter, Tankwagen, Rüstfahrzeug, Vorrüstfahrzeug und 15 Mann

Die beiden Opfer waren ein Jugendlicher aus unserer Jugendgruppe und der Gebäudeverwalter

Einsatzleiter: Andreas Hummer und Max Hindinger

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Neue Truppführer in der Gemeine Altmünster

Am 13. und 14.4.2013 findet in Laakirchen der diesjährige Truppführerlehrgang statt. Aus diesem Grund werden alle Teilnehmer in den einzelnen Feuerwehren in ihrem Grundwissen gestärkt und geschult. Sind dies doch die nächsten aktiven Kameraden. Aus diesem Grund haben wir uns mit den Feuerwehren des Pflichtbereichs Altmünster zusammengetan und die "Neuen" gemeinsam geschult. Und heute hat bei der FF Eben/Nachdemsee die Abschlussübung stattgefunden.

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Johannahof 2 - Ein neues Gebäude

Ein neues  Mehrparteienhaus, Tiefgarage, mit 3 Stockwerken plus Penthouse  in der 4.Etage, sowie mit neuerster, modernster Technik.

In der Ebenzweierstrasse befindet sich das besagte Gebäude, bereits tw. bewohnt. Da ist es notwendig für die Feuerwehr, das Objekt zu beüben, bzw. zu begehen. Eine Herausforderung, speziell im Zentrum von Altmünster, sollte es zu einem Ernstfall kommen.

Am 5.4.2013 haben wir im Rahmen unserer Frühjahrsübungen das Gebäude einer Übung unterzogen. Die Annahme war, ein Brand im Penthaus im obersten Stockwerk. Wichtig für uns als Feuerwehr, sind die Wege, die doch sehr lang sein können. So müssen durch das Stiegenhaus und in Gängen Schlauchleitungen verlegt werden.

Wir benutzten 2 Wege um in das Obergeschoss zu kommen:

1. Mit schwerem Atemschutz über das Stiegenhaus, bzw. ein Gerüst, das noch aufgestellt ist

2. Mittels der Drehleiter von der Ebenzweierstrasse, um die Einsatzkräfte direkt auf das Dachgeschoss zu bringen.

Nach etwa einer Stunde konnte Übungseiter BI Martin Halver „Übungsziel erreicht“ signalisieren. Anschließend wurden wir vom Bauleiter durch das Gebäude geführt und wir erhielten einen Einblick, bzw. Überblick  in die Technik die sich im Gebäude befindet.

An der Übung nahmen 19 Kameraden mit Tanklöschfahrzeug (TLF4000/200), Drehleiter (DL-K30) und Vorrüstfahrzeug (VRF) teil.

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Der sichere Umgang mit Motorsägen

3.11.2012 

Immer wieder hört man von schweren Unfällen, die bei der Arbeit mit Motorsägen passieren. Dabei sind dies in den seltensten Fall Laien, sondern Profis, die an das gefährliche Gerät gewöhnt sind und den Gebrauch kennen. Neben einer gut gewarteten Motorsäge ist ebenso die persönliche Ausrüstung entscheidend, wie schwer Verletzungen ausfallen können. Zur Sicherheitsausrüstung gehören auf jeden Fall eine Schnittschutzhose, Handschuhe, Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen, sowie Helm mit Sicht- und Gehörschutz.

Gerade in unseren Breiten kommt es fast alljährlich zu schweren Stürmen, die einen Einsatz mit Motorsägen notwendig machen. Und genau hier lauern Gefahren, die nicht zu unterschätzen sind. Bäume und Stämme  liegen kreuz und quer. Das Holz liegt verspannt am Boden, das heißt, es bilden sich Druck und Zugpunkte, die beim falschen Schnitt verschieden reagieren. Schnell kann es passieren, dass bei einem solchen Fehlschnitt der Stamm oder Ast unkontrolliert in eine nichtbeachtete Richtung schnellt.

Aus diesem Grund haben wir uns am Samstag den 3.11. wieder zu einer Schulung mit Forstprofis unterzogen. Bäume wurden wie bei einem Mikadospiel kreuz und quer angehäuft und unsere Aufgabe war es hierbei den „Haufen“ Holz aufzuarbeiten.  Da hat es sich sehr schnell gezeigt, welche verschiedene Spannungen auf das Holz wirken. Ein Szenario, wie es immer wieder bei einem Sturmeinsatz vorkommt. Hier konnte man auch sehen, wie schnell bei einem falsch gesetzten Schnitt das motorbetriebene Werkzeug sich verkeilt und nicht mehr zu bewegen ist. Aber unsere Kameraden haben gezeigt wie solche Szenen professionell gemeistert werden. Und für unsere jungen Kameraden war es teilweise das erste Mal, mit einem Gerät zu arbeiten, dessen Kraft nur mit Muskeln und logischem Denken zu bändigen ist.

Das Learning aus diesem Tag: vor dem Start der Maschine auf die Schutzausrüstung achten – lebensnotwendig – und vor dem ersten Schnitt nachdenken. Denn immer wieder gilt: die Bäume liegen schon, ruhig, langsam, überlegt und kontrolliert arbeiten. „Schuseln“ bringt nicht nur einen selbst in Gefahr, sondern auch die anwesenden Kameraden!

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Großübung am Gmundnerberg

Großübung im Neurologischen Therapiezentrum am Gmundnerberg

20.10.2012
Aufgrund gesetzlicher Vorschriften ist es nötig, gewisse öffentliche Gebäude regelmäßig zu beüben. Diesmal war das neue Therapiezentrum am Gmundnerberg Schauplatz der jährlichen Pflichtbereichsübung aller Altmünsterer Feuerwehren.
Dieses Therapiezentrum bietet Platz für 156 Patienten und ist immer voll ausgelastet. Weiters befinden sich auch etwa 130 Beschäftigte im Gebäude. Allein diese große Anzahl an Personen, die im Ernstfall zu evakuieren sind, erfordert ein hohes Maß an Planung, Flexibilität sowie Koordination aller Einsatzkräfte.
Die Übungsannahme war ein Brand im 2. Stock des Osttraktes,mit 15 verletzten Personen, die teilweise bewusstlos waren. Als Opferdarsteller stellten sich Mitglieder der Feuerwehrjugendgruppen und Personal zur Verfügung.
Die Alarmierung der teilnehmenden Feuerwehren erfolgte um 13:05 Uhr durch die Bezirkswarnstelle Gmunden. Bereits 7 Minuten später traf das erste Einsatzfahrzeug der Feuerwehr am Übungsobjekt ein, die weiteren Fahrzeuge von Feuerwehr und Rotem Kreuz folgten im Minutentakt. Um 13:20 Uhr wurde mit dem ersten Löschangriff begonnen.
Zwischenzeitlich machten sich insgesamt 13 Atemschutztrupps bereit, um zu den Verletzten im 2. Obergeschoß vorzudringen. Wenig später konnte mit deren Bergung über 2 Drehleitern der Feuerwehren Altmünster und Gmunden begonnen werden. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde zusätzlich zum Löschwasserbehälter eine Versorgungsleitung vom ca. 1 Kilometer entfernten Hydrant aufgebaut. Bereits 40 Minuten nach Alarmierung der Einsatzkräfte konnten alle 15 Verletzten aus dem 2. Obergeschoß gerettet und dem Roten Kreuz zur weiteren Versorgung übergeben werden.
Um 14:30 Uhr konnte die Übung erfolgreich beendet werden.
Seitens der Feuerwehren waren an der Übung beteiligt:
120 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Altmünster, Eben und Nachdemsee, Neukirchen, Reindlmühl und Gmunden mit 18 Fahrzeugen
Die Löschwasserförderung erfolgte mit 2 Tragkraftspritzen und 1.320m Schläuchen.
Die ausrichtende Feuerwehr Altmünster bedankt sich beim Roten Kreuz für die gute Zusammenarbeit, sowie bei der Leitung des Neurologischen Therapiezentrums Gmundnerberg für die Möglichkeit, diese Großübung durchführen zu können, für die perfekte Kooperation bei der Übungsplanung und für die hervorragende Bewirtung nach Übungsende.
 
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